Die Gesellschaft des langen Lebens ist ein vergleichsweise junges Phänomen. Entsprechend wenige Erfahrungen konnten bei uns bisher damit gemacht werden. Dies betrifft sowohl die individuellen Biografiemodelle als auch die gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit dem gesellschaftlichen Wandel einhergehen. Die öffentliche Diskussion fokussiert sich oft einseitig auf die Frage der Sicherstellung der Sozialwerke. Die demografische Entwicklung, die neben einer «Überalterung» der Gesellschaft auch einen deutlichen Trend zur «Unterjüngung» aufzeigt, führt aber zu Veränderungen in den Beziehungen zwischen den Generationen insgesamt.
«Alters- und Generationenfragen» auf Boldern thematisiert solche Herausforderungen und Veränderungen, wobei je nach dem Menschen, die sich in der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Älterwerden befinden oder gesellschaftspolitisch Interessierte angesprochen werden. Ein besonderer Akzent liegt zudem auf der Bewusstseinsbildung im Raum der Kirche und damit bei Angeboten für kirchliche Mitarbeitende.
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