Hinter den schweren Türen des Schutzraumes, in welchem das Archiv Bolderns untergebracht ist, lagern seit Jahren bei guten klimatischen Bedingungen 119 Werke von weitgehend unbekannten Künstlerinnen und Künstlern. Eine Auswahl von 35 Bildern wurde während der Sommerferien professionell gereinigt, wo notwendig restauriert und teilweise frisch gerahmt. Einige der Bilder wurden Boldern als Geschenke überlassen oder von früheren Leitungspersonen gekauft. Andere wurden von den Künstlerinnen und Künstlern an Stelle einer Provision für Bilder, die sie an Ausstellungen auf Boldern verkauft hatten, dem Tagungszentrum überlassen.
Nun ging der lange gehegte Wunsch, die archivierten Bilder ans Tageslicht zu holen und interessierten Gästen zugänglich zu machen, in Erfüllung. Denn seit dem 18. September 2011 findet in der Veranstaltungsreihe «Kunst auf Boldern» eine Ausstellung mit den Bildern aus dem Boldern-Archiv statt. Gleichzeitig werden die permanent ausgestellten, sich im Besitz von Boldern befindenden Gemälde von Helen Dahm und Willy Fries (einige davon sind Leihgaben) präsentiert. |